geliebte FellbombeFellsache

An dem Tag, an dem man einem Hund die Tür in sein Haus öffnet, ändern sich viele Dinge im Leben.

Im häuslichen Umfeld zieht mit einem Hund oft neben dem Geruch auch noch die Fellbombe ein, die sich mindestens zwei mal im Jahr einem Fellwechsel unterzieht. Einige Hundearten fusseln hingegen ganzjährig, wenn oft auch anscheinend unbemerkt. Spätestens beim Renovieren oder dem bevorstehenden Umzug findet man allerdings die Fellfussel unserer Hunde an den unerwartesten Stellen wieder.

Putzfimmel

Wer einen Hund und einen Putzfimmel hat, der hat echt viel zu tun… Wir reden hier nicht von den nassen Pfoten, die unsere Hunde nach dem Gassigehen bei Regen hinterlassen. Auch nicht von den Wasserlachen, die mancher Hund beim Trinken hinterlässt. Weder die „Schlinger“ noch die „Wutzchen“ die ihr Essen in windeseile großzügig verteilen, sind die um die wir uns Sorgen machen. Eher die alltäglichen Benutzungsspuren unserer Wohnungsräume, die durch unsere Hunde entstehen beschäftigen mich besonders. Hygiene über alles um jedes Haar und jeden Krümel aufzulesen endet hier in einer Lebensaufgabe. Und dies als Lebensinhalt zu sehen, ständig meinem Hund hinterher zu putzen, raubt nicht nur viel Zeit, sondern macht auch so unentspannt.

Hol den Tiger

Angelehnt an den Namen eines Staubsaugers einer renommierten Staubsaugermarke, der mit selbstdrehenden Fusselwalzen unter großem Getöse alle Hundehaare problemlos aus allen Untergründen herausholt, holen wir den Tiger raus. Unsere Hunde flüchten ob der Geräuschkulisse und fürchten um ihr noch fest sitzendes Haarkleid. Wer einen Hund mit Geräuscheangst hat, wozu viele Hütehunde neigen, weiß wie scheu Hunde sein können, wenn der Tiger – oder irgend ein anderer Staubsauger – kommt. Starke Sauger gehen nun einmal mit Getöse einher, was unserer Hunde mit ihrem feinen Gehör umso stärker empfinden. Und in den modernen Zeiten von Fusselmatten, die besonders hartnäckig an Hundehaare und sonstigem Dreck festhalten, bedarf es einem erhöhten Kraftaufwand und einer besonderen Taktik, solche Matten und Böden zu enthaaren.

Unscheinbar

Da bot mir eine gute Bekannten an, ihren „Besen“ auszuprobieren. So unfassbar banal – einen Besen. Ohne Strom, manuell durch Bewegung meiner Hände gehalten und betrieben zur Reinigung eingesetzt. Ja – schön. Wenn er da stehen würde, würde ich ihn vielleicht benutzen. Aber man kennt das ja: erst fegen, dann die kleinste Bewegung und nochmal von vorne anfangen. Und überhaupt habe ich das Gefühl, ich würde den Dreck nur verteilen. Ganz anders hingegen so ein Staubsauger… Der holt doch den Dreck erst aus der Tiefe noch raus!

Fusselmatte

Also unterzog ich meiner Fusselmatte von der Größe eines Kinderbettes diesem Härtetest. Die Matte ist dunkelblau und liegt gleich hinter der Haustür im Eingangsbereich. Jeder der kommt, ob Mensch oder Hund, läuft mit seinen dreckigen Füßen, Pfoten und Schuhen darüber und hinterlässt ein Stück zur Erinnerung. Manchmal verfangen sich auch herumwirbelnde Dreckstücke darin. Wollmäuse zum Beispiel werden magisch angezogen. Immer wenn sich die Haustür öffnet, fliegen Haare und Blätter herein und werden wie magisch an der Fusselmatte festgehalten. Ein Traum! Und gleichzeitig ein Alptraum zum Saugen… Alleine und ohne System ist die Reinigung der Matte schon kaum mehr möglich, so stark hält sie den Dreck fest. Wenn man den Blickwinkel und den Lichteinfall ändert, erscheint die frisch gesaugte, saubere Matte plötzlich wieder dreckig. Selbst wenn ich anschließend mit meiner Fußsohle zur Kontrolle über die Matte rubbele kommen immer noch Haare und Dreck raus, auch wenn ich noch so sauber gesaugt habe. Kennt ihr das auch?

Kampf den Hundehaaren

Nun kommen wir also zu dem unscheinbaren, geräuscharmen Besen, den mir meine Bekannte ausgeliehen hat. Selbst Hundebesitzerin schwört sie auf das Ergebnis und gibt mir den Besen mit. Zu Hause unterziehe ich meine Fusselmatte also einer gründlichen Staubsaugerreinigung und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Dann nehme ich „den Besen“ und gehe einfach noch mal kurz über die besagte Matte und… bin begeistert! Unfassbar! Endlich ein Besen, der die mühevolle Reinigung mit dem Staubsauger in Null-Komma-Nix überflüssig macht! Nie wieder der Kampf mit der Saugrichtung und den klettig klebenden Schmutzresten… Endlich Freiheit für den Teppichboden! Ich bin begeistert und darum möchte ich, dass jeder der einen Hund hat, davon erfährt, welche einfache Möglichkeit es für die Fellbombenzähmung gibt! Und das schöne ist, es gibt nicht nur den Besen, nein! Das Sortiment beinhaltet auch noch einen Handfeger und einen Marienkäfer, auch „Karl der Käfer“ genannt, in Handtaschenformat, der mich überall hin begleitet! Adé du liebe Fusselbürste. Hier kommt die geräuscharme sanfte Methode!

Und selbst auf langfaserigem Teppichboden nimmt der Besen noch genug Dreck und vor allem Haare mit!

Thermoplastische Elastomere

So nennen die Erfinder dieser Besen, Bürsten und des „Karl der Käfers“ ihre besonderen V-Bürstenborsten. Die Form in Verbindung mit der elektrischen Aufladung halten den Schmutz und zudem sind sie absolut wasserfest und auswaschbar. Unsagbar Hygienisch und so praktisch! Und zusätzlich kann man sogar  Feuchtes und Nasses mit der Gummilippe am Besen einfach „wegwischen“.

Prowin Besen

Fazit

Bei mir sind „Karl der Käfer“, den auch ein namenhafter Hundezubehörhersteller vermarktet, sowie der Besen und der Handfeger fest eingezogen… Zwar etwas später als der Hund, aber nicht mehr zu trennen voneinander. Wer sich für einen Selbsttest interessiert oder einfach mal wissen möchte, wieviel Dreck ein Hund hinterlassen kann, informiert sich bei meiner PROWIN-Beraterin Judith Köller oder einer ihrer KollegenInnen. Kann ich nur empfehlen 🙂